Yangon – Liebe auf den zweiten Blick

Yangon – Liebe auf den zweiten Blick
27. Oktober 2016 weltreisend.ch

Nachdem wir spontan unsere Visa für Myanmar in Bangkok beantragt hatten, ging es gleich am nächsten Tag mit dem Flieger in die ehemalige Hauptstadt Yangon. Es gibt auch Landwege von Thailand nach Myanmar, aber dies kann ziemlich kompliziert werden, man kann nicht jede beliebige Grenze überqueren. Übrigens der direkte Weg von Laos nach Myanmar über Land ist nicht möglich, man muss via Luft gehen. Es empfiehlt sich also einen Flug zu buchen, je nachdem ist der auch nicht teuer, wir haben umgerechnet 50 Franken bezahlt. Genug Vorgeschichte, kommen wir zum Wesentlichen: Yangon! Unser erster Eindruck war… Na ja… Schon ein wenig heruntergekommen diese Stadt. Und alt. Und chaotisch.

ABER nach ein paar Stunden fühlt man sich dann doch wieder wohl und wie ein Teil dieser Stadt! Wow, wir haben Yangon innerhalb kürzerster Zeit lieben gelernt. Auf unserer ganzen Reise hatten wir einen zentralen Prioritäts-Punkt: das Essen! Und wenn man sich nicht vor Streetfood grault, ist man in Yangon an der richtigen Adresse. Findest du nicht auch, dass Streetfood die beste Art ist, das lokale Essen eines Landes kennenzulernen? Kurz gesagt (Iva schweift wiedermal ab 🙂 ): Noch nie hatten wir ein solch abwechslungsreiches Streetfood-Angebot! Es wird viel mit Kichererbsen, Erdnüssen und Curry gekocht. Das Essen ist eine Mischung zwischen indischem und asiatischem Essen. Eine wunderbare Mischung! 🙂

Abgesehen vom kulinarischen Erlebnis ist diese Stadt auch sehr spannend, vor allem aber sehr religiös, so wie alle Orte in Myanmar. Nicht engehen lassen dürft ihr euch die Shwedagon Pagoda. Vergesst nicht einen langen Rock anzuziehen, ansonsten aber borgen sie euch vor Ort kostenlos (gegen Depot) einen aus. 

Tipps

  • Macht unbedingt eine Runde mit dem circle-train, ein einheimischer Zug, der innerhalb von drei Stunden (ja es ist ein sehr langsamer Zug) eine ganze Runde um Yangon macht. Man kann an verschiedenen Haltestellen aussteigen, aber es ist auch schon sehr spannend alles vom Zug aus zu betrachten. Hunger? Kein Problem – im Zug gibt es mehr als genug Verkäufer die jenste Snacks verkaufen. Man sieht leider viel Armut und Elend auf dieser Strecke, wenn man sensibel ist, muss man vielleicht mit der einen oder anderen Träne rechnen.

     

     

     

     

  • Findet ein Guesthouse, welches nicht gleich neben der Sule Pagoda im Zentrum liegt. Das Gebet wird da tagtäglich ohne Unterbruch über Lautsprecher ausgerufen, bis spät in die Nacht, was ziemlich nervzerreissend sein kann. Also besser ein paar Strassen weiter weg die Unterkunft aussuchen.

     

     

     

     

  • Günstig vom Flughafen ins Zentrum: Wenn ihr auf Low-Budget reist und euer Rucksack nicht allzu schwer ist, kann man ca. 15-20 Minuten vom Flughafen Richtung Süden der Hauptstrasse entlang laufen und da den lokalen Bus für ca. 20 Rappen nehmen, anstatt direkt vor dem Flughafen ein Taxi. Und sowieso, macht es einfach so viel mehr Spass lokal zu reisen, auch wenn man auf dem Boden sitzen muss.  Welcome to Myanmar! 🙂

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