St. Petersburg – zwischen Charme und Prunk

St. Petersburg – zwischen Charme und Prunk
16. Oktober 2015 weltreisend.ch

Die zweitgrösste Stadt Russlands war unsere erste Destination und hat bei uns einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Die Stadt ist überschaubar, die schönsten Sehenswürdigkeiten kann man gut zu Fuss erreichen. Das Herz der Stadt bildet die Hauptstrasse Nevskii Prospekt, welche viele Stadtteile und Attraktionen verbindet. Die Strasse bietet auch viele Shoppingmöglichkeiten. Begeistert waren wir von der Architektur, welche nachts wunderschön beleuchtet wird und spektakuläre Bilder ermöglicht.

Die Kazaan Kathedrale am Nevskii Prospekt erinnert an eine Mini-Version des Vatikans.

Die Kazaan Kathedrale am Nevskii Prospekt erinnert an eine Mini-Version des Vatikans.

Wir hatten haufenweise Vodka-Stationen oder Stammkneipen erwartet – stattdessen fanden wir an jeder Ecke moderne und stilvolle Coffee- und Teabars. Das Leben der Einheimischen scheint wenig hektisch, die Atmosphäre ist sehr entspannt, die Menschen sehr korrekt, strukturiert und anständig. Aber man darf vom Russen nicht ein Dauerlächeln erwarten, Freude wird selten öffentlich gezeigt, jedoch fehlte es selten an Hilfsbereitschaft, wenn man danach fragte.

Das Hermitage State Museum: für Kunstliebhaber ein Muss

Das Hermitage State Museum: für Kunstliebhaber ein Muss

Glücksbringer: Die 10 Atlanten helfen die Wünsche zu erfüllen, wenn man sie am grossen Zehen berührt.

Glücksbringer: Die 10 Atlanten helfen die Wünsche zu erfüllen, wenn man sie am grossen Zeh berührt.

Die Stadt ist sehr sauber und gut mit Bussen und der Metro erschlossen – das Ganze wird ohne jegliche kyrillische Kenntnisse aber ziemlich schwer. Nicht viele Beamte sprechen Englisch (oder sonst eine Fremdsprache), auch in der Metro, in den Restaurants, Beschilderungen usw. findet man selten eine Übersetzung dazu.

Top

  • Sauberkeit
  • Historie
  • Architektur
  • Cafés

Flop

  • Sprachbarriere
  • Visum-Pflicht für CH bringt zusätzlichen administrativen Aufwand

Unsere Tipps

  • Nachmittags-Pause in der Food Hall Kupetz Eliseevs am Nevskii Prospekt
    Bei gemütlicher Pianomusik geniesst man die liebevoll präsentierten Leckereien.

    Bei gemütlicher Pianomusik geniesst man die liebevoll präsentierten Leckereien.

    Wie im Schlaraffenland, die Food Hall ist verspielt eingerichtet.

    Wie im Schlaraffenland, die Food Hall ist verspielt eingerichtet.

  • Besuch der St. Isaacs Cathedral
  • Hauseigenes Bier im Tolsty Fraer an der Dumskaya ulitsa
  • Spar-Tipp: Falls man vorhat mit dem Schnellzug „Sapsan“ zu reisen, bucht man das Ticket am günstigsten online direkt bei der Bahngesellschaft. Dadurch konnten wir unsere Weiterreise nach Moskau um die Hälfte günstiger als am Bahnhofschalter buchen.

Wir empfehlen St. Petersburg für einen Städtetrip an einem verlängertem Wochenende.

Comments (2)

  1. eebest8 fiverr 9 Monaten vor

    „I value the post.Thanks Again. Really Great.“

  2. WilliamWek 1 Jahr vor

    Very informative article.Really looking forward to read more. Great. Loreman

Antwort hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*