Smog, Stau, Mao – Willkommen in Peking

Smog, Stau, Mao – Willkommen in Peking
4. Dezember 2015 weltreisend.ch

Unsere erste richtig fremde Kultur nach der angenehmen Zeit in Japan – das verlangte einiges von uns ab. Drei Nächte hatten wir über Airbnb gebucht und waren etwas ausserhalb in einer riesigen Überbauung unter Einheimischen untergebracht. Die Lage war dank der nahgelegenen Metrostation ganz ok. Die Metro in Peking ist sehr übersichtlich angeschrieben, also auch ohne Chinesisch-Kenntnisse kommt man hier ans Ziel. Uns hat Peking insgesamt nicht so gefallen. Die Strassen sind mit Verkehr überladen, den Smog in der Stadt fühlt und sieht man und sorgt für eine betrübte Stimmung.

Die verbotene Stadt, der Touristenmagnet schlechthin, war eindrücklich. Der Audio-Guide funktionierte nur selten, es lohnt sich also mit einem echten Guide da hinzugehen, um mehr Informationen zu erhalten.

Was man sich aber auf keinen Fall entgehen lassen darf, ist die chinesische Mauer, die ist einfach atemberaubend! Wir empfehlen die Mauer von „Mutianyu“ aus zu bestaunen, denn es hat viel weniger Touristen als in Badaling, da auch die Fahrt dorthin länger dauert. Die ursprüngliche Länge der Mauer ist unglaublich.. wir sind etwa zwei Stunden entlang der teils sehr steilen und anstrengenden Mauer gelaufen und haben gerade mal einen Bruchteil davon „erlebt“. Nach dem steilsten Teil haben wir zur Belohnung eine Medaille erhalten – eine nette Geste einer Souvenirverkäuferin, die auch ein entsprechendes Entgelt dafür verlangte. Souvenirverkäufer gibt es übrigens immer wieder entlang der Mauer und allgemein an Touristenorten. Oftmals verkaufen alle die selben Sachen…

Auf dem Markt „Wangfujing“, der berühmt für seine exotischen Snacks ist, wagten wir die ersten paar Schritte, doch machten kurzerhand wieder kehrt. Lebendige Skorpione auf einem Spiess sind nicht unser Ding und unterstützen wir auch nicht.

Tipps

Sanlitun Barstreet: Eine gemütliche und belebte Barstrasse (No.46 Jiuba Street, Chaoyang District, Beijing 100020, China). Komischerweise führen die Bars, solange sie noch leer sind Pole-Dance Aufführungen durch. As wir später nochmal vorbeigingen, sangen dieselben Damen in der Live-Band… war irgendwie komisch 🙂 Ansonsten ist die kleine Barstrasse sehr angenehm und es spielten wirklich gute Sänger internationale Musik.

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